Hochzeits-ABC
- "Ja" Wort
Das Ja vorm Traualtar ist ganz entscheidend, denn nur wenn beide Partner JA sagen ist der Bund fürs Leben geschlossen.
- Accessoires
Das Wort steht für Dinge, die die Braut bei sich trägt. Ein wichtiges Accessoire ist zum Beispiel ein Beutel oder Tasche für Kosmetik und ein Spitzentaschentuch.
- Anstecker
Der Anstecker besteht meist aus einer Blüte, passend zum Brautstrauß der Frau. Er wird am Revers der Anzugjacke auf der linken Seite (über dem Herzen) befestigt.
- Antrag
Wurde früher vom Bräutigam bei den Brauteltern gemacht. Oft musst er seine Braut auslösen in dem er Gold, Tiere oder Essen brachte
- Anwalt
Dieser wird bei Komplikationen in der Ehe benötigt, die hoffentlich nie auftreten. In der heutigen Zeit informieren sich aber viele Paare bereits vor der Eheschließung zum Thema Ehevertrag.
- Autoschmuck
Das Brautauto ist in der heutigen Zeit durch Vielfalt geprägt. Die Paare können sich von Luxuslimousine über Oldtimer bis hin zum Jungtimer entscheiden. Die Fahrzeuge werden mit Blumen und Bändern geschmückt.
- Babysitter
Kümmert sich während der Hochzeit um die kleinen Gäste.
- Band
Früher spielte die Dorfkapelle, heute eine Band.
- Bänder
Weiße Bänder werden in der heutigen Zeit an den PKW der Gäste angebracht. Das ist ein Symbol das man dieser Gesellschaft zugehörig ist. Das Band wird nicht abgemacht, denn es soll so lange dran bleiben bis es von allein abfällt. Je länger es hält umso länger hält auch die Ehe vom Brautpaar.
- Blumenkinder
Sie sind ein Zeichen für einen reichen Kindersegen. In anderen Ländern setzt man der Braut ein Jungen auf den Schoß, damit Sie recht bald einen eigenen zur Welt bring.
- Brautjungfern
Sind eine „alte Tradition“ Sie tragen alle ein gleichfarbig helles Kleid um die bösen Geister von der Braut abzulenken.
- Brautkleid
Für die Braut gibt es nichts wichtigeres, als ihr Brautkleid. Schon als Kind beschäftigen Frauen sich mit dem Thema und wollen einmal im Leben wie eine Prinzessin aussehen.Das weiße Brautkleid, heute in ganz Europa üblich, ist übrigens so weit verbreitet erst seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Farbe Weiß steht für die Unschuld, aber noch im 18. Jahrhundert konnten sich nur wenige Bräute ein spezielles Kleid ausschließlich für die Hochzeit leisten. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde daher kaum zwischen einem so genannten feinen Kleid und einem Brautkleid unterschieden. Bräute der Mittel- und Unterschicht heirateten bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Sonntagsstaat, das heißt in ihrem besten Kleid, das entweder schwarz war oder der Regionaltracht entsprach. Bei höfischen Hochzeiten war das natürlich anders: Sissi, eine der bekanntesten Prinzessinnen Europas, gab am 24. April 1854 Kaiser Franz Joseph ihr Jawort in einem üppigen Traum in Weiß.
- Brautstrauß
Der schönste Schmuck den eine Braut tragen kann. In früheren Zeiten war man froh überhaupt schöne Blumen zu bekommen. Die Sträuße waren extrem groß und fließend gebunden. Heute gibt es eine riesen Auswahl an Blumen und in jedem Jahr werden die neusten Trends und Bindetechniken vorgestellt.
- Bräuche
Gibt es sehr viele unterschiedliche z.B. Hochzeitsbänder, Polterabend, Reiswerfen, der Bräutigam darf seine Zukünftige nicht vor der Hochzeit im Kleid sehen, in der Nacht vor der Trauung soll das Paar getrennt schlafen, der Brautvater übergibt seine Tochter am Altar in die Hände des Bräutigam, Hochzeitsreden u.v.m. Einige dieser Hochzeitsbräuche sind in dem Ratgeber näher erläutert.
- Budget
Budget oder auch Hochzeitsbudget. Der Begriff entstammt dem Englischen Vokabular und steht für eine Übersicht der Finanzen.
- Catering
Englisch für das reichen von Speisen und Getränken
- Champagner
Getränk aus Frankreich, wird auf deutschen Hochzeiten durch Sekt ersetzt.
- Checkliste
Nennt man eine Liste auf der alle wichtigen Punkte und Termin stehen. Man kann Sie nach Tagen und Monate ordnen oder konkret alle Dinge die man für die Hochzeit benötigt darauf fest halt und nacheinander abarbeiten.
- Damenmode
Die Hochzeit zweier Menschen ist ein guter Anlass für jede Frau sich ein neues Kleid zu gönnen. Welche Form, Länge oder Farbe es hat, wird durch den Dress Code festgelegt.
- Dankesrede
Wird vom Brautpaar, vorrangig vom Bräutigam gehalten. Es ist die Möglichkeit sich bei den Gästen für das erscheinen zur Hochzeit und für die Geschenke zu bedanken.
