Reis werfen

Am Tag der Trauung gehört es der Tradition nach einfach dazu, dass das Brautpaar mit Reis beworfen wird. Nach einer alten Überlieferung soll hiermit die Fruchtbarkeit symbolisiert werden. Aus moralischen und solidarischen Gründen wird allerdings gelegentlich auch auf das Werfen von Reis verzichtet. Am Eingang einiger Kirchen und Standesämter stehen gar Hinweisschilder, dass man dergleichen aus den genannten Gründen besser unterlässt. Deshalb entscheiden sich einige Hochzeitsgesellschaften dafür, allen Gästen beim Verlassen der Kirche kleine Seifenblasen-Fläschchen zu überreichen. Die Gäste pusten Seifenblasen, während das Brautpaar die Kirche verlässt.